Disziplin aus Leidenschaft

Veröffentlicht am 21. Mar. 2018 | Lesedauer ca. 1 min

Jeder Mensch hat seine persönlichen Herausforderungen und Ziele. Aber wie packt man sie am besten an? Einfach spontan – oder lange und sorgfältig vorbereitet? Eine Extraportion Ausdauer kann auf einem 42-Kilometer-Lauf jedenfalls nie schaden. Marathonläufer und Family Banker® Volkmar Möller verrät, was Disziplin für ihn bedeutet und wann er sich eine Ausnahme erlaubt.

Herr Möller, Sie haben die sechs größten Marathonläufe der Welt mitgemacht, einige davon sogar mehrmals. Wie wichtig sind Disziplin und Ausdauer jenseits des Sports für Sie, beruflich wie privat?

Ich trainiere wirklich jedes Jahr. 2001 lief ich meinen ersten Marathon in Berlin, 2008 den New York Marathon, 2009 dann Chicago, 2010 London, 2011 Boston und 2013 wieder in Berlin – hier bin ich seitdem sogar mehrfach gelaufen. So etwas macht man natürlich nicht nebenbei. Ohne Disziplin und Ausdauer erreicht man keine Ziele. Im Grunde würde ich das nicht nur auf mich als Sportler beziehen, sondern auch beruflich, und finanziell sowieso. Disziplin und Ausdauer sind wichtige Konstanten in meinem Leben. natürlich auch nicht rund um die Uhr. Jeder braucht mal Pausen, gar keine Frage. Aber wenn ich ein Ziel vor Augen habe, dann weiche ich nicht mehr davon ab. Und ich glaube, irgendwie steckt in jedem Menschen eine solche Disziplin. Meine Aufgabe ist es, herauszufinden, wo „der persönliche Marathon“ meiner Kunden liegt. Wenn Sie irgendwann mal anfangen, 50 oder 100 € monatlich zu investieren, dann kann im Laufe der Zeit ein stattliches Vermögen daraus werden. Deswegen bin ich für meine Kunden so eine Art Spar-Motivator. Wir alle haben Ziele: Bald mal wieder Urlaub machen, längerfristig vielleicht eine Immobilie kaufen oder ein Haus bauen. Wenn man so einen Plan für sich und seine Kunden entwickelt, verstehen sie, dass es Sinn macht, nicht nur ein Girokonto zu haben.

Als Family Banker® pflegen Sie eine sehr persönliche Beziehung zu Ihren Kunden. Welche Erlebnisse haben Sie am meisten beeindruckt?

Seit 1991 bin ich als Selbstständiger in der Finanzbranche tätig und seit 2015 Family Banker® bei Bankhaus August Lenz. Viele denken immer, dass sich hier alles um Zahlen dreht. Aber mir zeigt sich das Leben in seiner ganzen Vielfalt. Ich sage immer, wenn ihr wüsstet, wie viele Häuser ich quasi mitgebaut habe und bei wie vielen Richtfesten ich bereits war. Das sind schon sehr schöne Erlebnisse, wenn die Finanzierung steht und wenn man dann mitbekommt, wie eine Familie einzieht und ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Ich bin oftmals früher in die Hausplanung involviert als so mancher Architekt. Das Netzwerk, das man sich als Family Banker® aufbaut, wächst im Laufe der Zeit. Mein Kundenkreis erstreckt sich vom Kfz-Mechaniker bis zum Schornsteinfeger, vom Lehrer bis zum Arzt. Die Kunden schätzen es, wenn man sie in ihren Spezialgebieten mal um Rat fragt. Wichtig ist, dass die Beziehung auf Gegenseitigkeit beruht. Und wir haben als Family Banker® natürlich einen riesengroßen Vorteil: Jeder neue Interessent, jeder neue Kunde ist in der Regel von einem zufriedenen Kunden empfohlen worden.

Erlauben Sie sich auch mal einen Sprint zwischendurch?

Ich höre erst mal zu. Schnell geht bei mir wenig, Sprint ist nicht meine Leidenschaft. Wenn man schnell macht, passieren auch mal Fehler. Gerade in diesem Bereich ist es mein Ziel, eine langfristige und dauerhafte Partnerschaft aufzubauen. Denn für das, was ich empfehle, übernehme ich auch die Verantwortung.

Als nächste Ziele stehen bei Ihnen das Projekt „Schule in Afrika“ und der Kilimandscharo-Marathon an. Wie kam es dazu?

Zuerst war das Laufen. Wir haben den Verein Rostocker Citylauf e.V. 1992 gegründet. Zum 25-jährigen Bestehen des Vereins haben wir überlegt, wen können wir unterstützen? Wir hatten früher auch Läufer aus Tansania. So kam mein Freund Hubert Schwarz, ein Extrem-Radsportler, ins Spiel. Er hat eine Stiftung, die unter anderem ein College und eine Grundschule in Tansania (auf)baut. Ich habe den Kontakt zu ihm hergestellt und so nahm das Projekt „seinen Lauf“. Wir gründeten eine Schulpartnerschaft zwischen dem Rostocker Gymnasium Reutershagen und dem Massai-College in der Region Arusha in Tansania. Die Partnerschaft ist zunächst für fünf Jahre angelegt. Parallel dazu versuchen wir in Rostock Spendengelder zu mobilisieren. Dass ich den Kilimandscharo-Marathon am 4. März 2018 laufen würde, war dann schnell klar.

Das Projekt “Schule für Afrika” steht für gemeinschaftlich nachhaltiges Engagement, Bildung und Zukunftsvisionen in der Region Arusha in Tansania sowie in Rostock bzw. Deutschland. Über Grenzen hinweg und ohne Einschränkungen werden großartige Ideen Wirklichkeit. In der Musik, im Bereich Energie, im Sport oder in der IT. In Tansania bietet ein neues Massai – College Schülerinnen und Schülern einzigartige Chancen sowie eine berufliche Perspektive. Über den Ausbau der Möglichkeiten vor Ort schaffen wir gemeinsam neue Werte. Im Bewusstsein und Umgang miteinander sowie mit unseren Ressourcen. In Rostock begleiten Sportler und Schüler das Projekt “Schule für Afrika” mit eigenen Workshops, Aktionen und Maßnahmen.

Volkmar Möller und der Direktor des Colleges besiegeln die Schulpatenschaft zwischen dem Rostocker Reutershagen Gymnasium und dem Massai-College in Arusha, Tansania

von links: Family Banker Volkmar Möller aus Rostock und Lemomo Meleck Zedeck , Direktor des Massai-College in Arusha, Tansania besiegeln die Schulpatenschaft.

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