Tipps zum Spenden

Veröffentlicht am 25. Nov. 2019

Alle Jahre wieder ist die Vorweihnachtszeit die Zeit mit dem höchsten Spendenaufkommen in Deutschland. Tipps, wie Sie richtig spenden, haben wir für Sie zusammengetragen.

 

2018 haben zwar insgesamt weniger Deutsche gespendet – dafür aber höhere Summen, so der Deutsche Spendenrat. Wie Sie spenden, ist Geschmackssache: Ob direkt an eine Organisation oder über eine Spendenplattform wie betterplace.org, ist jedem selbst überlassen. Vorteil einer Spendenplattform kann sein, dass Sie sich dort leicht und schnell einen Überblick über viele unterschiedliche Projekte und Organisationen verschaffen können. Und vielleicht entdecken Sie darüber auch das eine oder andere neu für sich.

Checkliste für Spenden

Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie sich genau überlegen, an wen Sie warum was spenden, bevor Sie Ihren Vorsatz in die Tat umsetzen. Dafür hat der Deutsche Spendenrat goldene Regeln veröffentlicht, die wir für Sie zusammengefasst haben:

  1. Spenden Sie zielbewusst: Überlegen Sie sich vorher genau, welche Organisation Sie unterstützen wollen.
  2. Ist die Organisation als gemeinnützig anerkannt?: Die Gemeinnützigkeit ist nicht nur ein Zeichen der Seriosität der spendensammelnden Organisation, sie ist auch Voraussetzung dafür, dass Sie Ihre Spende steuerlich geltend machen können.
  3. Informieren Sie sich über die Organisation: Eine gute Organisation ist vertrauenswürdig und transparent, veröffentlicht regelmäßig Jahresberichte, Geschäftsberichte und Informationen zu Projekten und stellt Ihnen diese Informationen gerne zur Verfügung.
  4. Was ist besser: Geld- oder Sachspende?: Geldspenden bieten den Organisationen eine größere Flexibilität und verursachen geringere Folgekosten. Sachspenden sind vor allem dann gerne gesehen, wenn gezielt dazu aufgerufen wurde.
  5. Bevorzugen Sie Spenden ohne konkrete Zweckbindung: Zweckgebundene Spenden nehmen der Organisation die Möglichkeit, das Geld genau dort einzusetzen, wo es im Moment am nötigsten gebraucht wird, da sie nur für den vorherbestimmten Zweck verwendet werden dürfen. Zweckgebundene Spenden sollten daher die Ausnahme bleiben.
  6. Spenden Sie ohne emotionalen Druck: Seriöse Organisationen werden Sie nicht zu einer schnellen Entscheidung drängen und auch nicht versuchen Sie, mit aggressiver Werbung zu überreden.
  7. Prüfen Sie vor der Unterschrift zu einer Fördermitgliedschaft die Kündigungsmöglichkeiten: Eine Fördermitgliedschaft ist eine Form von vertraglich verpflichtendem regelmäßigem Spenden. Da es sich für Sie um ein längerfristiges Engagement handelt, sollten Sie die Kündigungsmöglichkeiten bzw. das Widerrufsrecht kennen.

Spendensiegel und Transparenz

Um Ihnen als Spender das Auffinden einer vertrauenswürdigen Organisation zu erleichtern, wurde das DZI-Spendensiegel eingeführt. Es wird vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen nur an Organisationen verliehen, die leistungsfähig sind, transparent arbeiten, sparsam wirtschaften, sachlich und wahrhaftig informieren und wirksame Kontroll- und Aufsichtsstrukturen haben. Es kann nur von gemeinnützigen Organisationen beantragt werden, die in den zwei letzten Geschäftsjahren jeweils mindestens 25.000 Euro an Geldspenden erhalten haben.

Da jedoch viele Organisationen zu klein sind, um ein DZI-Spendensiegel zu beantragen, gibt es auch zahlreiche Selbstverpflichtungen. So sind beispielsweise alle Mitglieder des Deutschen Fundraisingverbandes an die „Grundregeln für eine gute, ethische Fundraising-Praxis“ sowie die „Charta der Spenderrechte“ gebunden.

Ähnliches gilt für die Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft: Angeschlossene Organisationen verpflichten sich, Informationen bereitzustellen, die über die gesetzlichen Veröffentlichungspflichten für gemeinnützige Organisationen in Deutschland hinausgehen. „Die Anforderungen sind bewusst gering gehalten, um auch und gerade für kleine und mittlere Organisationen ohne bedeutenden zusätzlichen Aufwand erfüllbar zu sein“, so die Initiative auf ihrer Webseite.

Solche Selbstverpflichtungen sind natürlich keine Garantie für die Güte einer spendensammelnden Organisation, können aber zur Orientierung herangezogen werden.

Fazit

Es ist eine gute Sache, das, was man hat, zu teilen. Damit Ihre Spende auch die bestmögliche Wirkung entfalten kann und dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird, gibt es neben dem DZI-Spendensiegel auch freiwillige Verpflichtungen, die Sie zur Entscheidungsfindung heranziehen können. Am wichtigsten ist und bleibt jedoch, dass Sie sich im Vorfeld umfassend über die Organisation informieren, die Sie bedenken wollen.

 

Viel Freude beim Spenden und eine schöne Weihnachtszeit wünscht Ihnen Ihr Bankhaus August Lenz.



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