Jahresrückblick 2019 und Ausblick auf 2020

Veröffentlicht am 8. Jan. 2020 | Lesedauer ca. 2 min

Was zeichnet das Börsen-, Finanz- und Bankenjahr 2019 rückblickend aus und welche Learnings können wir daraus für das nächste Jahr mitnehmen? Unser Jahresabschluss- und Jahresausblickgespräch mit Mirko Siepmann, Sprecher des Vorstands, Bankhaus August Lenz.

Herr Siepmann, lassen wir das Börsenjahr 2019 kurz Revue passieren. Im Januar wies der DAX 11.173,1 Punkte auf, zum Ende des Jahres sind es 13.250 Punkte. Wie sehen Sie die Börsenentwicklung 2019 und was raten Sie Anlegern für 2020?

Meine Fazite für 2019 sind „meistens kommt es anders als man denkt“ und „in der Ruhe liegt die Kraft“: Ende 2018 war der Blick zum einen durch die sehr schlechte Börsenentwicklung zum Jahresende und zum anderen durch die Vielzahl von potentiellen Störszenarien wie z.B. Trumps Zollstreit, Brexit etc. getrübt. Trotz einiger solcher „Krisenherde“ und diverser Negativszenarien ist das Börsenjahr insgesamt sehr gut verlaufen und hat sich weltweit sehr positiv entwickelt. 2019 war – wieder einmal – die Zinspolitik der führenden Zentralnotenbanken prägender als alle möglichen Negativszenarien oder tatsächlichen Krisenherde. Auch 2020 wird dies wahrscheinlich so sein. Anleger, die in 2018 breit aufgestellt mit Aktienschwerpunkt investiert waren, können positiv auf das Jahr 2019 zurückblicken. Und mit einer gewissen Souveränität das Jahr 2020 erwarten.

Die Krisenherde bleiben weiterhin bestehen, was mit Sicherheit den ein oder anderen Anleger – trotz gründlicher Krisenvorsorge – verunsichern wird. Wie müssen Banken mit diesen Ängsten und Bedenken umgehen?

Der Begriff Krise bzw. Krisenherd findet vor allem in der medialen Welt eine fast inflationäre Verwendung – und verunsichert die aktuellen und vor allem die potentiellen Anleger. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass eine mit dem Kunden gemeinsam entwickelte und langfristig orientierte Anlagestrategie mit breiter Streuung die beste „Versicherung“ gegen Krisen und Unsicherheit ist. Dies muss gepaart sein mit kontinuierlicher persönlicher Betreuung des Anlegers, um ihn durch dieses Umfeld zu lotsen und bei Bedarf die Anlagestrategie nachzusteuern.

Das Vertrauen unserer Kunden ist das höchste Gut, das wir als Bank haben. Vertrauen zwischen Kunde und Bank kann nur durch transparente, umfassende, aber auch erfolgreiche Beratung aufgebaut werden. Diese Überzeugung prägt das Bankhaus August Lenz, das für sich beansprucht, die „persönlichste Privatbank“ zu sein.

Der Bankberater der Zukunft muss eine Art „Beziehungsmanager“ sein, wir nennen ihn Family Banker®. Jeder Kunde wird unabhängig von der Anlagesumme persönlich durch diesen Berater betreut. Ein solch umfangreicher Service geht über das Leistungsvermögen vieler Online-Banken und auch FinTechs hinaus. Unsere Unternehmensstrategie gibt uns recht: Das Anliegen – und offensichtlich auch eine Marktlücke – war und ist es, ein Finanzinstitut aufzubauen, das in seiner ganzen Konsequenz den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Danke für das Gespräch zum Jahresrückblick 2019, Herr Siepmann. Zum Abschluss noch eine persönliche Frage: Was nehmen Sie sich für das neue Jahr vor?

Das ist ganz einfach zu beschreiben: entspannt, ruhig und positiv vorauszublicken. In diesem Sinne: einen guten Start in das neue Jahr 2020.



WICHTIGE NUMMERN

Banking Center / Informationen zur Bank

+49 (0)800 70 170 70

Mo. - Fr. 08:00 h - 17:00 h Anruf aus Deutschland kostenlos. Aus dem Ausland ggf. kostenpflichtig: Es gelten die Preise Ihres Telefon-Vertragspartners.

Sperr-Notruf für Debitkarten und Kreditkarten

+49 116 116

Erreichbarkeit: 24h/7 Tage Anruf aus Deutschland kostenlos. Aus dem Ausland können die Gebühren abweichen.

Zentraler Sperrenannahmedienst für Kreditkarten

+49 (0)681 9376 4599

Erreichbarkeit: 24h/7 Tage Kostenpflichtig: Es gelten die Preise Ihres Telefon-Vertragspartners.

Geldautomatensuche.

Bitte geben Sie Postleitzahl, Ort oder eine komplette Adresse ein.

Schreiben Sie uns eine E-Mail.