Wie Sie Ihre guten Vorsätze 2020 in die Tat umsetzen

Veröffentlicht am 27. Jan. 2020 | Lesedauer ca. 3 min

Rund 23 Prozent der Deutschen haben laut Statista gute Vorsätze für 2020. Leider überleben die wenigsten davon die ersten zwei Monate. Wir haben für Sie ein paar Tipps, wie Sie dieses Jahr Ihren Zielen näher kommen.

 

Wer wünscht sich nicht, im neuen Jahr möge das Leben besser werden? Dennoch hat nicht mal ein Viertel der Deutschen gute Vorsätze. Viele befürchten ohnehin nicht durchzuhalten und wollen sich so das Scheitern ersparen. Doch das Scheitern ist nicht vorprogrammiert. Wir haben Tipps, wie Sie Ihre guten Vorsätze in die Tat umsetzen können.

Weniger Stress, mehr Zeit für Familie und Freunde

64 Prozent gaben bei einer Umfrage der DAK als gute Vorsätze für 2020 an, Stress vermeiden oder abbauen, ebenso viele mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen zu wollen. Einfach weniger zu arbeiten oder Dinge liegen zu lassen, können sich die Wenigsten erlauben. Dennoch sind diese Ziele leichter zu erreichen als es scheint: Eine strukturierte Herangehensweise ist schon die halbe Miete.

1. Strukturieren Sie Ihre Aufgaben und Ziele sinnvoll

Schreiben Sie sich eine To-do-Liste. So haben Sie einen Überblick, was alles erledigt werden will. Doch Achtung: Hier gehören keine Ziele hin, sondern nur Dinge, die Sie wirklich tun können („to do“). Also konkrete Handlungsanweisungen notieren, die Sie Ihrem Ziel näher bringen. Ein Beispiel: Sie möchten abnehmen. Das ist jedoch nichts, was Sie selbst tun können. Was Sie dagegen bewusst steuern können, ist Ihre Ernährung. Also steht vielleicht auf Ihrer To-do-Liste „Gemüse einkaufen“, damit Sie eine gesunde Mahlzeit kochen können.

Tipp vom Experten:

„Ob Ihre To-do-Liste handlungsorientiert formuliert ist, können Sie einfach überprüfen: Enthält der Text immer ein Verb? ‚Amazon-Wunschliste von Peter lesen und bestellen‘ ist besser als ‚Geburtstagsgeschenk Peter‘.“
Carsten Mittermüller, Training & Learning

2. Kein Aufschieben heißt mehr Zeit

Wer kennt es nicht? Man kommt von der Arbeit nach Hause, und dort wartet noch ein Haufen weitere Arbeit, bevor man Zeit mit Familie oder Freunden verbringen kann. Und was löst das in uns aus? Stress. Nicht gerade, was Sie sich für 2020 wünschen, oder? Aber keine Sorge: Den ersten Schritt haben Sie ja bereits getan, indem Sie sich eine To-do-Liste geschrieben haben. Nun heißt es, den inneren Schweinehund überwinden und diese auch abarbeiten.

  • Tipp 1: Minimalismus für den Fokus

    Um überhaupt ins „Machen zu kommen“, hat sich das Eliminieren von Störfaktoren bewährt. Im Klartext: Entfernen Sie Zeitfresser und Ablenker wie Fernseher oder Smartphone aus Ihrem Blickfeld.

  • Tipp 2: Zuerst die Kröte, dann das Vergnügen

    Beginnen Sie mit der dringendsten oder wichtigsten Aufgabe – wahlweise auch mit dem unangenehmsten To-do. Der Vorteil der sogenannten Kröten-Strategie: Wer als Erstes „die Kröte schluckt“, verringert die Fehlerquote, weil er noch mehr Energie und Aufmerksamkeit hat – und darf sich auf die Schulter klopfen, die größte Hürde bereits genommen zu haben. Netter Nebeneffekt: Mehr Motivation für die angenehmeren Aufgaben des Tages.

  • Tipp 3: Tomaten-Häppchen für besseres Zeitmanagement

    Probieren Sie es mal mit der Pomodoro-Technik des Italieners Francesco Cirillo, der einen Küchenwecker in Tomatenform für seine Arbeitsstruktur nutzt. Klassischerweise dauert ein Pomodoro-Zyklus zweieinhalb Stunden. Gegliedert ist er in 25-Minuten-Arbeitsphasen, unterbrochen von je fünf Minuten Pause zum Innehalten. Die eigenen Aufgaben in überschaubare, zeitlich festgelegte Abschnitte zu gliedern, hilft beim Fokussieren aufs Wesentliche.

3. Zinseszins-Effekt

Dass schon kleine Verbesserungen Sie Ihrem Ziel näher bringen, zeigt der Zinseszins-Effekt: Eine zunächst kleine Veränderung multipliziert sich und führt am Ende zu einer großen. Anders gesagt: Wichtig ist, in welche Richtung Sie den ersten Schritt machen, wie groß er ist, spielt keine Rolle.

Beispiel Zinseszins-Effekt: Washington D.C. statt New York

Ein eindrucksvolles Beispiel für den Zinseszins liefert der amerikanische Autor Darren Hardy: Bei einem Flug von Los Angeles nach New York reicht es bereits, wenn der Pilot das Flugzeug beim Start um nur 3,5 Grad zu weit nach Süden ausrichtet, um in Washington D.C. statt in New York zu landen. Sie würden den Unterschied beim Flugstart kaum merken, da die Flugzeugnase nur zwei Meter zu weit nach Süden zeigt. Über die volle Distanz multipliziert sich der Effekt dieser kleinen Änderung allerdings – und aus 2 Metern Unterschied zu Beginn werden letztlich 200 Kilometer.

Der Zinseszins-Effekt lässt sich in einer Vielzahl von Lebenslagen anwenden. Vielleicht starten Sie ja mit einem festen monatlichen Essen mit Familie oder Freunden und sehen, wo Sie das hinführt? Bekannt ist er aber vor allem aus dem Finanzwesen: Warren Buffett, der wohl erfolgreichste Investor aller Zeiten, nannte ihn als seinen wichtigsten Erfolgsfaktor.

Diszipliniert Geld beiseitelegen

Wenn wir uns schon mit Warren Buffet und der Finanzwelt beschäftigen: 31 Prozent der Deutschen wollen 2020 mehr Geld auf die hohe Kante legen. Dass bedeutet nicht nur sparsamer zu sein, sondern auch das Geld nicht direkt wieder für andere Dinge auszugeben. Jeden Monat diszipliniert eine bestimmte Summe beiseitezulegen, fällt uns aber oft nicht leicht: Hier ein Geburtstag, da eine Urlaubsreise, und schon ist der gute Vorsatz und das Geld passé.

Die Lösung heißt Sparpläne: Bestimmen Sie eine feste Summe, die Sie monatlich beiseitelegen möchten, und entscheiden Sie sich für ein Produkt Ihrer Wahl, in das Sie investieren möchten. Nun wird diese Summe automatisch monatlich investiert und ermöglicht Ihnen die Chance auf regelmäßige Erträge. Bei Interesse berät Sie Ihre Family Bankerin oder Ihr Family Banker® gerne.

Fazit

Mit der richtigen Herangehensweise überleben Ihre guten Vorsätze nicht nur die ersten beiden Monate, sondern auch den Rest des Jahres. So können Sie am Ende zufriedener auf 2020 zurückblicken und sich 2021 neuen Herausforderungen stellen.



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