Bankhaus August Lenz FAQ | Bankhaus August Lenz

Frequently Asked Questions

Fragen zum Online-Banking

Sie haben Fragen, die das Online-Banking betreffen, wie beispielsweise die Online-Autorisierungsverfahren iTAN und mTAN? Wir haben Ihnen die Fragen zusammengestellt, die häufig gestellt werden.

Unsere Sicherheitsverfahren

Standardmäßig aktivieren wir das iTAN-Verfahren für jeden Kunden. Wenn Sie zusätzlich das mTAN-Verfahren verwenden möchten, müssen Sie zuerst noch eine deutsche Mobilfunknummer in Ihrem Online-Banking hinterlegen und diese Nummer per Aktivierungscode bestätigen. Der Aktivierungscode wird Ihnen per SMS zugeschickt, sobald Sie Ihre Mobilnummer im Online-Banking eingetragen haben.

 

iTAN

Eine iTAN (“indizierte Transaktionsnummer”) ist ein aus verschiedenen Ziffern bestehendes Einmalpasswort, das Sie im Online-Banking verwenden können, um Ihre Transaktionen zu autorisieren. Sobald Sie ein Konto beim Bankhaus August Lenz halten, wird Ihnen per Post Ihre persönliche iTAN-Liste zugeschickt.
Ihre persönliche iTan-Liste wird Ihnen automatisch per Post zugestellt, sobald Sie ein Konto beim Bankhaus August Lenz eröffnen. Sie können jederzeit eine neue iTAN-Liste bei unserem Banking Center anfordern. 
Sollten auf Ihrer iTAN-Liste weniger als 30 offene iTANs zur Verfügung stehen, schicken wir Ihnen automatisch eine neue Liste per Post zu. Sie müssen Ihre verwendeten iTANs also nicht aus der Liste streichen.
Gehen Sie zur Aktivierung der neuen Liste in Ihrem Online-Banking in den Bereich Verwaltung/Sicherheit und klicken Sie dort auf iTAN-Liste aktivieren. Für die Aktivierung der neuen iTAN-Liste benötigen Sie eine iTAN Ihrer alten Liste oder eine mTAN. Sobald Sie Ihre neue iTAN-Liste aktiviert haben, sind die übrigen iTANs der alten Liste ungültig und können nicht weiter verwendet werden.
Sollten Sie keine iTAN auf der Liste übrig haben, um die neue Liste zu aktivieren, können Sie die neue Liste auch per mTAN aktivieren. Sollten Sie keine iTAN auf Ihrer Liste übrig haben und das mTAN-Verfahren nicht aktiviert haben, wenden Sie sich bitte telefonisch an unser Banking Center. Die Anfrage auf Aktivierung muss dann schriftlich erfolgen. Wir empfehlen Ihnen jedoch, die neue iTAN-Liste zu aktivieren, bevor alle iTANs der alten Liste aufgebraucht sind.
Wenn Sie keine iTAN-Liste per Post erhalten haben, kontaktieren Sie bitte unser Banking Center. Eventuell sind Ihre Addressdaten lückenhaft oder nicht auf dem aktuellen Stand. Bitte gleichen Sie Ihre Daten mit unseren Mitarbeitern ab, damit wir Ihnen Ihre iTAN-Liste zuschicken können.
Sollte Ihre iTAN-Liste abhandenkommen z. B. durch Diebstahl oder Verlust, reagieren Sie bitte unverzüglich und lassen Sie Ihre iTAN-Liste löschen.

1. Löschung über telefonischen Kontakt zum Banking Center
Kontaktieren Sie unser Banking Center unter der kostenfreien Rufnummer 0800 70 170 70. Schildern Sie unserem Banking Center den Sachverhalt und geben Sie Ihnen den Auftrag, Ihre iTAN-Liste zu löschen. Unsere Mitarbeiter können die iTAN-Liste sofort löschen, so dass keine weitere Nutzung möglich ist. Eine neue iTAN-Liste können Sie anschließend bei unseren Mitarbeitern anfordern. Die neue Liste wird Ihnen innerhalb weniger Werktage per Post zugestellt.

2. Löschen über das Online-Banking
Löschen Sie Ihre iTAN-Liste direkt im Online-Banking, indem Sie sich in Ihrem Account anmelden. Gehen Sie in den Bereich Service/Sicherheit und klicken Sie auf iTAN-Liste löschen. Die Löschung funktioniert ohne Autorisierung, d. h. ohne Eingabe einer TAN, und ist sofort aktiv. Anschließend können Sie eine neue iTAN-Liste anfordern. Diese wird Ihnen innerhalb weniger Werktage per Post zugestellt. Beachten Sie, dass die neue iTAN-Liste noch aktiviert werden muss. Verwenden Sie für die Aktivierung eine mTAN oder wenden Sie sich an unser Banking Center, wenn Sie das mTAN-Verfahren nicht aktiviert haben.

Wenn Sie die iTAN falsch eingeben oder in Ihrer Liste verrutschen, so dass Sie eine falsche iTAN eingeben, wird Ihre Transaktion nicht freigegeben. Sie erhalten eine Fehlermeldung und können die iTAN nochmals eingeben. Beachten Sie, dass Ihr iTAN-Verfahren gesperrt wird, wenn Sie mehrmals hintereinander eine falsche iTAN eingeben. 
Wenn Sie Ihre iTAN zur Bestätigung einer Transaktion mehrfach hintereinander falsch eingeben, wird Ihr iTAN-Verfahren aus Sicherheitsgründen gesperrt. Sie können das Verfahren telefonisch über unser Banking Center per Angabe einer mTAN wieder entsperren.

 

mTAN

Eine mTAN (“mobile Transaktionsnummer”) ist ein aus verschiedenen Ziffern bestehendes Einmalpasswort, das Sie von uns per SMS auf Ihr Mobiltelefon geschickt bekommen, um in Ihrem Online-Banking Transaktionen zu autorisieren. Für die Verwendung von mTANs müssen Sie das mTAN-Verfahren aktiviert haben, indem Sie im Online-Banking eine deutsche Mobilfunknummer hinterlegen. Eine mTAN ist zeitlich begrenzt gültig und verfällt nach wenigen Minuten. Sollte die mTAN verfallen, bevor Sie Ihre Transaktion durchgeführt haben, können Sie sich jederzeit eine neue mTAN auf Ihr Mobiltelefon schicken lassen.
Wenn Sie das mTAN-Verfahren nutzen möchten, können Sie dies einfach und unkompliziert in Ihrem Online-Banking aktivieren. Loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten in Ihrem Online-Banking-Account ein und gehen Sie in den Bereich Service/Sicherheit und geben Sie Ihre Mobilfunknummer ein. Bestätigen Sie die Eingabe! Klicken Sie anschließend auf Mobilfunknummer aktivieren und generieren Sie dadurch einen Aktivierungscode, der Ihnen an die gerade hinterlegte Nummer per SMS zugeschickt wird. Sobald Sie den Aktivierungscode auf Ihrem Mobiltelefon erhalten haben, geben Sie diesen in Ihrem Online-Banking in dem dafür vorgesehenen Feld ein. Durch den Aktivierungscode bestätigen Sie, dass die Mobilfunknummer korrekt und Ihnen zugeordnet ist. Schließen Sie die Aktivierung des Verfahrens durch die Eingabe einer gültigen iTAN ab. Sie können das mTAN-Verfahren nun nutzen.
Das mTAN-Verfahren ist eines der sichersten Autorisierungsverfahren im Online-Banking. Um Missbrauch vorzubeugen, ist eine mTAN immer nur wenige Minuten gültig und kann nur für eine einzige, spezifische Transaktion verwendet werden. Achten Sie dennoch unbedingt darauf, Ihren Computer und Ihr Device zu schützen. Wir empfehlen Ihnen, ein aktuelles Antivirenprogramm zu verwenden und Passwörter sowie weitere empfindliche Daten nicht auf Ihrem Computer bzw. Device zu speichern.
Weitere Sicherheitshinweise haben wir für Sie hier zusammengetragen.
Sobald Sie eine mTAN zur Bestätigung Ihrer Transaktion angefordert haben, ist diese für Ihre eigene Sicherheit im Online-Banking zeitlich begrenzt gültig. Sie haben wenige Minuten Zeit, die mTAN einzugeben, bevor diese verfällt.

Nach Ablauf der Gültigkeit können Sie eine neue mTAN zur Bestätigung Ihrer Transaktion anfordern.

Wir möchten, dass das Online-Banking für Sie so sicher wie möglich ist. Eine Nutzung desselben mobilen Endgeräts für den Zugang zum Online-Banking und die Autorisierung stellt ein hohes Sicherheitsrisiko dar und sollte nach Empfehlungen der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) vermieden werden. Sollte Ihr Mobiltelefon gestohlen werden oder durch datenauslesende Schadsoftware kompromittiert sein, möchten wir das Risiko für Sie dennoch gering halten. Daher haben wir entschieden, dass die mTAN nicht auf dem mobilen Endgerät eingegeben werden kann, über welches das Online-Banking abgerufen wird. Diese Sicherheitsmaßnahme haben wir auch technisch umgesetzt, so dass Sie die mTAN gar nicht erst über Ihr Mobiltelefon anfordern können. Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit bitten wir um Ihr Verständnis für diese Einschränkung.
Ja, solange Sie Ihre hinterlegte Mobilfunknummer im Ausland verwenden und SMS erhalten können. Die SMS mit Ihrer mTAN wird Ihnen wie gewohnt auf Ihre Mobilfunknummer geschickt, auch wenn Sie sich im Ausland befinden.
Leider nein. Wir unterstützen für das Zusenden der mTAN aktuell nur Mobilfunknummern des deutschen Mobilfunknetzes.
Sie können Ihre Mobilfunknummer zur Verwendung der mTAN jederzeit über Ihr Online-Banking ändern. Loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten in Ihrem Online-Banking-Account ein und gehen Sie in den Bereich Verwaltung/Sicherheit > Sicherheit > TAN-Verfahren verwalten. Sie finden dort die Möglichkeit Ihre Mobilfunknummer zu ändern. Tragen Sie die neue Mobilfunknummer ein und bestätigen Sie Ihre Eingabe. Fordern Sie anschließend per Klick Ihren Aktivierungscode zur Aktivierung der neuen Nummer an. Wir schicken Ihnen den Code per SMS an die neu hinterlegte Handynummer. Sobald Sie den Aktivierungscode erhalten haben, geben Sie diesen in Ihrem Online-Banking ein, um zu bestätigen, dass die Handynummer korrekt ist und von Ihnen verwendet wird. Per Eingabe einer gültigen iTAN schließen Sie die Aktivierung ab und können nun die neue Mobilfunknummer für das mTAN-Verfahren verwenden.
Sollte Ihr Mobiltelefon, welches Sie dem mTAN-Verfahren zugeordnet haben, durch Diebstahl oder Verlust abhandenkommen, reagieren Sie bitte unverzüglich und sperren Sie das mTAN-Verfahren oder hinterlegen Sie eine andere Mobilfunknummer! Ihnen stehen die folgenden Möglichkeiten zur Verfügung:

1. Sperrung über telefonischen Kontakt zum Banking Center
Kontaktieren Sie unser Banking Center unter der kostenfreien Rufnummer 0800 70 170 70. Schildern Sie unseren Banking Specialists den Sachverhalt und geben Ihnen den Auftrag, Ihr mTAN-Verfahren zu sperren. Unsere Mitarbeiter können diese mit sofortiger Gültigkeit sperren, so dass keine weitere Nutzung möglich ist. Sie können das mTAN-Verfahren zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit wieder aktivieren, indem Sie unser Banking Center kontaktieren oder das Verfahren in Ihrem Online-Banking reaktivieren.

2. Sperrung über das Online-Banking
Sperren Sie Ihre mTANs direkt im Online-Banking, indem Sie sich in Ihrem Account anmelden. Gehen Sie in den Bereich Service/ Sicherheit auf mTAN sperren. Die Sperrung funktioniert ohne Autorisierung, d. h. ohne Eingabe einer TAN, und ist sofort aktiv. Sie können das mTAN-Verfahren zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit wieder aktivieren, indem Sie unser Banking Center kontaktieren oder das Verfahren in Ihrem Online-Banking reaktivieren.

3. Änderung der hinterlegten Mobilfunknummer
Da die mTAN an eine Mobilfunknummer gebunden ist, empfehlen wir bei Verlust oder Diebstahls Ihres Mobiltelefons die Änderung der für das Sicherheitsverfahren hinterlegten Mobilfunknummer. Die Änderung der Nummer können Sie telefonisch mit unserem Banking Center durchführen oder direkt in Ihrem Online-Banking. Beachten Sie, dass Sie für die Autorisierung der Änderung eine iTAN benötigen.

Sollten Sie das gesperrte mTAN-Verfahren wieder entsperren wollen, stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

1. Entsperrung über telefonischen Kontakt zum Banking Center
Kontaktieren Sie unser Banking Center unter der kostenfreien Rufnummer 0800 70 170 70. Schildern Sie unseren Banking Specialists den Sachverhalt und geben Sie Ihnen den Auftrag, Ihr mTAN-Verfahren zu entsperren. Unsere Mitarbeiter  werden Sie durch den Vorgang führen.

2. Entsperrung im Online-Banking
Gehen Sie in Ihrem Online-Banking in den Bereich Verwaltung/Sicherheit. Sie finden dort die möglichen Verwaltungsoptionen für Ihr mTAN-Verfahren und können dieses entsperren. Beachten Sie, dass Sie zum Entsperren Ihres mTAN-Verfahrens eine gültige iTAN benötigen.

Wenn Sie die mTAN zum Bestätigen Ihrer Transaktion falsch eingeben, wird Ihre Transaktion nicht durchgeführt. Ihnen wird eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt und Sie erhalten erneut die Möglichkeit, die mTAN einzugeben.

Sollten Sie die mTAN mehrfach hintereinander falsch eingeben, wird Ihr mTAN-Verfahren aus Sicherheitsgründen gesperrt. Sie können das Verfahren telefonisch über unser Banking Center oder über das Online-Banking per Angabe einer iTAN wieder entsperren.

Wenn Sie Ihre mTAN zur Bestätigung einer Transaktion mehrfach hintereinander falsch eingeben, wird Ihr mTAN-Verfahren aus Sicherheitsgründen gesperrt. Sie können das Verfahren telefonisch über unser Banking Center oder über das Online-Banking per Angabe einer iTAN wieder entsperren.

Fragen zum Thema Steuerausländer

Wir haben Ihnen die wichtigsten Fragestellungen zum Thema Steuerausländer zusammengetragen und beantwortet.

 

Als Steuerausländer gilt jede natürliche Person, die weder einen Wohnsitz noch den gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland unterhält. Juristische Personen können ebenfalls den Steuerausländerstatus beantragen, wenn weder Ort der Geschäftsleitung noch eine Niederlassung/Zweigstelle o.ä. in Deutschland unterhalten wird.
Sind Sie Steuerausländer, unterliegen Sie mit wenigen Ausnahmen nicht den Regelungen zum Kapitalertragsteuerabzug. Ob und in welcher Höhe Sie die in Deutschland erzielten Kapitalerträge in Ihrem Wohnsitzland versteuern müssen, hängt von den Besteuerungsvorschriften Ihres Wohnsitzlands bzw. ggfs. von bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen ab.
Prüfen Sie zunächst, ob Sie die Voraussetzung für den Status des Steuerausländers erfüllen. Sofern Sie eine Meldeanschrift außerhalb von Deutschland haben, verwenden Sie für die Mitteilung Ihres Steuerausländerstatus bitte unseren Serviceauftrag “Meldung von Adressänderung / Änderung von persönlichen Angaben” und senden diesen unterschrieben an

Bankhaus August Lenz & Co. AG
Account Service
Holbeinstr. 11
81679 München
GERMANY

Gern können Sie uns den Vordruck auch unterschrieben per Fax (+49) 89 960 12 100 oder als E-Mail-Anhang an info@banklenz.de zu kommen lassen. Alternativ können Sie uns auch telefonisch über die Änderung Ihrer Daten informieren. Sie benötigen hierzu Ihre PIN und Super PIN. Für Anrufe aus dem Ausland können Sie unser Banking Center unter der Rufnummer (+49) 89 960 11 111 erreichen.

Bitte beachten Sie, dass Sie uns bei einem Umzug von Deutschland in das Ausland zusätzlich zwingend die von der ausländischen Finanzbehörde ausgestellte Wohnsitzbescheinigung zusenden.

Der Steuerausländerstatus wird ab Vorliegen des vollständig ausgefüllten und handschriftlich unterzeichneten Formulars ” Serviceauftrag –Meldung von Adressänderung / Änderung von persönlichen Angaben ” sowie der von der ausländischen Finanzbehörde ausgestellten Wohnsitzbescheinigung berücksichtigt, bei telefonischen Aufträgen erst mit Eingang der genannten Wohnsitzbescheinigung. Ab diesem Zeitpunkt nehmen wir mit Ausnahme bei Dividenden inländischer Kapitalgesellschaften keinen Steuerabzug mehr vor. Eine rückwirkende Berücksichtigung ist nicht möglich.
Ja, sobald jeder Kontoinhaber für sich die Voraussetzungen für den Steuerausländerstatus erfüllt und uns das Formular ” Serviceauftrag –Meldung von Adressänderung / Änderung von persönlichen Angaben ” sowie die von der ausländischen Finanzbehörde ausgestellten Wohnsitzbescheinigung vorliegt.
Wir haben als Bank nicht die Möglichkeit, bereits einbehaltene Kapitalertragsteuern zu erstatten. Sie können jedoch zur Kapitalertragsteuererstattung einen Antrag an das Bundeszentralamt für Steuern richten. Dem Antrag legen Sie bitte Ihre Jahressteuerbescheinigung im Original sowie den Nachweis über die Steuerausländereigenschaft (Bescheinigung der ausländischen Steuerbehörde oder dortige Meldebescheinigung und ggf. Abmeldebescheinigung des deutschen Einwohnermeldeamts) bei.
Ja. Wir sind gesetzlich im Rahmen der Zinsinformationsverordnung dazu verpflichtet, alle erwirtschafteten Erträge aus Zins- und Dividendenzahlungen an das Bundeszentralamt für Steuern zu melden.
Ändern sich Ihre steuerlichen Verhältnisse und verlegen Sie Ihren Wohnsitz zurück nach Deutschland, liegen die Voraussetzungen für den Steuerausländerstatus nicht mehr vor. Bitte geben Sie uns daher unmittelbar Ihren Wohnsitzwechsel bekannt, der Steuerausländerstatus endet dann automatisch.

 

Fragen zur Kirchensteuer

Hier finden Sie alle wichtigen Fragen und Antworten zum Thema Kirchensteuer.

Die Kirchensteuer ist eine Steuer, die Religionsgemeinschaften von ihren Mitgliedern zur Finanzierung der Ausgaben der Gemeinschaft erheben. Sie beträgt 8% bzw. 9% der Einkommensteuer, abhängig davon, in welchem Bundesland Sie Ihren Wohnsitz haben.
Anträge auf Einbehalt der Kirchensteuer können für 2014 nicht mehr berücksichtigt werden. Hat sich bei Ihnen die Kirchsteuerpflicht unterjährig geändert, ist eine Verrechnung über Ihre Steuererklärung möglich. Ab 1. Januar 2015 wird der Kirchensteuerabzug bundeseinheitlich vereinfacht. Ab diesem Zeitpunkt wird die Kirchensteuer automatisch für Sie abgeführt.
Ab 1. Januar 2015 führen wir automatisch für alle unsere Kunden die Kirchensteuer zur Kapitalertragsteuer an das Finanzamt ab. Um zu ermitteln, ob eine Kirchensteuerpflicht besteht, sind wir verpflichtet, einmal jährlich beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) das persönliche Kirchensteuermerkmal (KISTAM) grundsätzlich für alle natürlichen Personen, die in Deutschland unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind, abzufragen. Diese Regelabfrage findet jährlich in dem Zeitraum 01.09. – 31.10. statt. Das Bundeszentralamt für Steuern stellt uns Ihr persönliches Kirchensteuerabzugsmerkmal per Stichtag 31.08. des Kalenderjahres der Regelabfrage zur Verfügung.

Bei diesem Merkmal handelt es sich um einen sechsstelligen Datensatz, in dem die Religionszugehörigkeit, der zugehörige Steuersatz und das Gebiet der Religionsgemeinschaft verschlüsselt abgebildet sind.

Sind Sie nicht kirchsteuerpflichtig, konnte das Bundeszentralamt für Steuern aufgrund nicht korrekter bzw. unvollständiger Daten Sie nicht eindeutig ermitteln, fehlt uns Ihre Steueridentifikationsnummer (TIN) oder haben Sie der Übermittlung des Kirchensteuerabzugsmerkmals widersprochen, wird uns ein Nullwert bzw. ggf. ein Fehlerkennzeichen übermittelt. In diesen Fällen findet kein automatischer Kirchensteuerabzug ab.

Auf Basis des vom Bundeszentralamt für Steuern zur Verfügung gestellten KISTAM erfolgt bei steuerpflichtigen Transaktionen der Kirchensteuereinbehalt. Liegt uns Ihr persönliches KISTAM nicht vor, da Sie z. B. nicht kirchensteuerpflichtig sind und uns ein Nullwert vom Bundeszentralamt für Steuern übermittelt wurde, so findet kein Kirchensteuerabzug statt. Bitte beachten Sie, dass das KISTAM erst ab dem der Regelabfrage folgenden Kalenderjahr zur Anwendung bei der Steuerkalkulation kommen darf.

Beispiel: Regelabfrage am 30.10.2014
KISTAM per 31.08.2014
Verwendung ab 01.01.2015

Sollte für Sie kein Kirchensteuereinbehalt erfolgen, obwohl Sie kirchensteuerpflichtig sind oder sollten sich unterjährig Änderungen ergeben (z. B. Änderung des Kirchensteuersatzes aufgrund eines Umzugs in ein anderes Bundesland), so müssen Sie Ihre Erträge gegenüber dem Finanzamt erklären und auf diesem Wege dem korrektem Kirchensteuerabzug unterwerfen.

Ja. Sie können dem Datenabruf bis spätestens 30. Juni eines Jahres direkt beim Bundeszentralamt für Steuern widersprechen. Für den Widerspruch kann ausschließlich das Formular des Bundeszentralamts für Steuern verwendet werden, das im Formularcenter der Bundesfinanzverwaltung in der Rubrik Kirchensteuer hinterlegt ist
(www.formulare-bfinv.de).
Detaillierte Informationen zu Ihrem Widerspruchsrecht und den Folgen finden Sie auf den Seiten des Bundeszentralamtes für Steuern.

 

 

 

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